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Studie IT-Trends 2020

Besonders die Bereiche rund um Sicherheit, Daten und Prozesse spielen derzeit eine wichtige Rolle für den Unternehmenserfolg. Zu den Technologietrends für diese Bereiche zählen u.a. Security Automation, Multi-Faktor-Authentifizierung und DevOps.

Digitalisierung und Technologien

20.08.2020
Nach wie vor hat der Ausbau der Digitalisierung eine hohe Priorität in Unternehmen. Für eine erfolgreiche Umsetzung dieser Digitalisierungsmaßnahmen spielen unter anderem intelligente Technologien eine große Rolle. Eine Umfrage von Capgemini hat sich mit dem Thema Digitalisierung und intelligente Technologien befasst. Hier ein Auszug der Ergebnisse.

Intelligente Technologien
Machine Learning, Predictive Analytics oder Bilderkennung, die Nutzung intelligenter Technologien
schreitet nur langsam voran. 21 Prozent der Befragten setzen sich damit auseinander, 18 Prozent haben erste Tests abgeschlossen und knapp 31 Prozent stehen gerade am Anfang von einzelnen Pilotprojekten. Aber warum kommen intelligente Technologien häufiger in Fachartikeln vor als in Unternehmen? Dazu geben die Herausgeber der Studie drei Gründe an: Fachkräftemangel, Skalierbarkeit und Datenverfügbarkeit. Vom Mangel an geeigneten Mitarbeitern sind dabei weniger die IT-Abteilungen betroffen. Vielmehr fehlen sie in den einzelnen Fachabteilungen. Ein weiterer Grund ist die Skalierbarkeit: Einzelne Unternehmensbereiche und Mitarbeiter verwenden die Technologien problemlos. Dies auf die gesamte Organisation anzuwenden gestalte sich jedoch schwieriger. Zudem sind weniger Daten verfügbar. Das liegt daran, dass viele Unternehmen ihre bisher unbenutzten Datenmengen analysiert haben. Dabei stellte sich erst heraus, welche Datensätze fehlerhaft sind, wie diese vervollständigt werden können und wie viel Zeit dafür benötigt wird.

Einsatz von intelligenten Technologien
Laut der Studie automatisieren Unternehmen mithilfe von intelligenten Technologien am häufigsten
manuelle Tätigkeiten. Zudem analysieren sie damit Daten, etwa um Prozesse zu verbessern oder neue Produkte sowie Märkte zu entdecken. Auch zur Erkennung von Anomalien im Tagesgeschäft kommen sie zum Einsatz. Bei komplexeren Einsatzszenarien setzen die befragten Teilnehmer weniger auf intelligente Technologie. Darunter fallen beispielsweise Marktprognosen oder Empfehlungen für personalisierte Serviceangebote.

Technologie-Trends
Besonders die Bereiche rund um Sicherheit, Daten und Prozesse spielen derzeit eine wichtige Rolle für den Unternehmenserfolg. Im Vergleich zum letzten Jahr haben alle drei Bereiche an Bedeutung gewonnen, wobei vor allem das Thema Daten deutlich gestiegen ist. Für die einzelnen Bereiche kristallisierten sich folgende Technologie-Trends heraus:

• Security Automation: Die Sicherheits-Aufgaben werden immer vielfältiger und aufwändiger.
Daher setzen sich bereits 4 von 5 Unternehmen damit auseinander, Sicherheitsprozesse zu
automatisieren.

• Multi-Faktor-Authentifizierung: Die Anforderungen an das Management von digitalen Identitäten steigen kontinuierlich. Darunter fallen etwa die doppelte Anmeldung für den Newsletter oder die zusätzliche Verifizierung beim Onlinekauf. Diese Art der Authentifizierung wird in den nächsten Jahren vermehrt angewendet werden.

• Vernetzte Plattformen: Im Digitalisierungsschritt modernisierten Unternehmen zunächst die
Schnittstellen zum Kunden. Nun folgen Plattformen, die Lieferanten, Kunden und Vertrieb
vernetzen und alle Daten nutzbar machen.

• Schutz vor Bedrohung durch loT-fähigen Geräte: Je vernetzter unsere Arbeitsgeräte, umso
größer die Hacking-Gefahr. Rund 58 Prozent der Unternehmen setzen sich mit potenziellen
Sicherheitslücken wie beispielsweise schwachen Standardpasswörtern auseinander.

• DevOps: Dieser Ansatz der Prozessoptimierung befasst sich mit der Softwarequalität eines
Unternehmens. In enger Zusammenarbeit fließen die Bedürfnisse von IT, Organisation und
Infrastruktur in die Entwicklung der Software ein. Jedes vierte Unternehmen ist derzeit in der
Umsetzung dieses Ansatzes, jedes dritte steckt noch in der Planung.

Rahmenbedingungen der Studie:
Befragungszeitraum: 9.9. – 31.10.2019
Online-Fragebogen
120 Entscheidungsträger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

Mehr Informationen zur Studie finden Sie hier.

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