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Unterstützen Tiroler Unternehmen mit den zielgerichteten Förderprogramme des Landes Tirol v.l.n.r.: Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf, Rainer Seyrling (Amt der Tiroler Landesregierung), Harald Gohm (Standortagentur Tirol)

Medieninformation: Von der Idee zur Innovation

24.03.2011
Land Tirol hilft Betrieben beim Erarbeiten von Marktvorsprung mit maßgeschneidertem Förderpaket. Paket hilft Einsteigern und Profis. Standortagentur Tirol berät und vernetzt.

Damit die täglichen Ideen der Tiroler Betriebe zu neuen Produkten und Dienstleistungen werden, müssen sie es in die Umsetzung schaffen. Erst dann bringen sie weniger Kosten oder neuen Umsatz am Markt. Grund genug für das Land Tirol, seine Unternehmen bei der Entwicklung von Ideen zur echten Neuheit zu unterstützen: und zwar mit einem regionalen Förderpaket für Forschung, Technologie und Innovation, das im Bundesländervergleich seinesgleichen sucht. In sechs Programmlinien bietet das Land Tirol im Sachgebiet Wirtschaftsförderung für jeden Bedarf die passende Leistung. Die Standortagentur Tirol berät interessierte Betriebe und vernetzt zu geeigneten Partnern.

„Innovation ist kein Thema, das nur „die Großen“ angeht. Innovation geht jeden Betrieb etwas an. Der Maschinenbauer ist ebenso betroffen wie der Bauunternehmer, Lebensmittelhändler, EDV-Experte oder Hotelier“, erläutert Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf am 18. März anlässlich einer eigenen Informationsveranstaltung für Wirtschaftstreibende im Tiroler Oberland, für wen das Förderpaket in Frage kommt. „Ebenso geht es im Geschäft mit der Innovation häufig um Technologie, aber nicht ausschließlich. Innovationsarbeit hinterfragt ebenfalls Dienstleistungen, Geschäftsmodelle und vor allem auch Prozesse im eigenen Unternehmen“, nennt Zoller-Frischauf Bereiche, in denen das Land neue Projekte unterstützt. Der finanzielle Teil der Hilfe wird in allen sechs Programmlinien als nicht rückzahlbarer Zuschuss ausbezahlt. Die Höhe der Zuschüsse variiert und reicht je nach Programm von 5.000 Euro bis zu 900.000 Euro.

Innovation für Einsteiger zum ersten Mal für alle KMUs
Drei der sechs angebotenen Programme unterstützen betriebliche Einzelprojekte. „Vom Einsteiger bis zum Profi ist für jeden die passende Hilfe dabei. Und gerade beim unbürokratischen Einstiegsprogramm, dem sogenannten Initiativprogramm, gibt es eine wichtige Neuerung: es kann seit 1. Jänner 2011 von allen Tiroler Klein- und Mittelbetrieben genutzt werden. Bisher war eine Teilnahme Unternehmen vorbehalten, die Mitglied in einem Cluster der Standortagentur Tirol sind“, informiert dazu Mag. Rainer Seyrling, der Leiter der Abteilung Wirtschaft und Arbeit im Amt der Tiroler Landesregierung.

Das Initiativprogramm ist gleichzeitig jenes Programm, das heimischen Betrieben den ersten Schritt zum Umsetzen einer Idee erleichtert. Diese erhalten einen Einmalzuschuss von 5.000 Euro für die Prüfung der Machbarkeit einer Idee oder deren Chancen am Markt. Fällt eine solche Prüfung positiv aus, bieten sich weitere Programme zur Nutzung an: „Unser Angebot ist stufenweise aufgebaut, so können Unternehmen auf der Innovationsleiter immer weiter nach oben klettern“, erklärt Rainer Seyrling das Prinzip. „Nach dem Initiativprogramm will ein Betrieb sein Vorhaben vielleicht mit einem Partner weiter entwickeln und beantragt Mittel aus der Kooperationsförderung. Im technologie-intensiveren Bereich käme dafür zum Beispiel auch eine Machbarkeitsstudie in Frage.“

Das angeführte Programm „Kooperationsförderung“ bringt eine weitere, wesentliche Neuerung: hier kommen seit 1. Jänner 2011 neben Technologieprojekten auch kooperative Projekte zur Unterstützung, welche die Organisation, Prozesse oder Ausbildung von Mitarbeitern in Unternehmen verbessern.

Innovationsbereitschaft nützen und Kooperationen forcieren - europaweit
Die Innovationsbereitschaft der Tiroler Betriebe ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Allein zum Programm „InnovationsassistentIn“ sind in den beiden letzten Jahren 75 neue Bewerbungen eingegangen, von welchen 41 positiv entschieden werden konnten. Gegenüber dem Jahr 2008 bedeutet dies eine durchschnittliche Steigerung von 54 Prozent bei den Anträgen sowie 31 Prozent bei den Bewilligungen jährlich. „Wir zählen darauf, dass diese Bereitschaft zur Innovation nicht nachlässt und wir in Tirol eine ähnliche Entwicklung bei kooperativen Projekten erzielen können“, nimmt Dr. Harald Gohm, der Geschäftsführer der Standortagentur Tirol, Stellung.

Drei Programme aus dem Förderpaket des Landes unterstützen gemeinsame Projekte der Unternehmen mit den Forschungseinrichtungen. Für solche Kooperationen bietet die Standortagentur Tirol ein besonderes Service: „Um heimische Betriebe und Forschungseinrichtungen zu stärken, identifizieren wir für diese zum einen ideale Förderprogramme rund um Forschung, Technologie und Innovation. Wesentlich ist für die Betriebe aber auch, dass unser Team sie bei der Projektentwicklung unterstützt und bei Kooperationen vor allem zu den passenden, spezialisierten Partnern vernetzt. Solche Partner finden sich in den Tiroler Clustern, die wir managen, aber auch in ganz Europa – auf dieser internationalen Ebene verknüpfen wir über das Enterprise Europe Network, innerhalb dessen die Standortagentur Tirol seit Anfang des Jahres 2011 offizielle, regionale Kontaktstelle ist“, so Harald Gohm.

Roadshow holt Interessierte aus allen Bezirken ab
Um ideenreiche und innovationsinteressierte Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem ganzen Land „abzuholen“, sind Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf, die Wirtschaftsförderung des Landes und Standortagentur Tirol zum Zeitpunkt auf Tour durch die Tiroler Bezirke. Den Auftakt machte eine Informationsveranstaltung für das Oberland am 18. März 2011 gefolgt vom Termin am 24. März 2011 in Innsbruck für die Region Innsbruck und Innsbruck Land.

Die weiteren Termine:
• Bezirk Lienz: 1. April 2011
Regionalbüro Osttirol, Standortagentur Tirol, WK Lienz, Amlacher Straße 10, 9900 Lienz
• Unterland – Bezirke Schwaz, Kufstein, Kitzbühel: 7. April 2011
Hotel Schachtnerhof, Salzburger Straße 6, 6300 Wörgl

 

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