Geld für Innovation

Die Tiroler Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf lädt heimische Betriebe und Tourismusverbände ein, ihre Wettbewerbsfähigkeit mit Hilfe von Innovationassistenten zu steigern (Foto: Land Tirol)

Medieninformation: Programm 'Innovations-AssistentIn' geht in die 8. Runde

02.03.2012
Land Tirol fördert neue Innovationsprojekte durch neue Mitarbeiter, Ausbildung und Coaching

Das Land Tirol startet soeben eine neue Ausschreibung zur Förderlinie 'InnovationsassistentIn'. Diese fördert neue MitarbeiterInnen, deren Ausbildung und Coaching für die Umsetzung von Innovationsprojekten. Anträge können bis 30. April 2012 bei der Standortagentur Tirol eingereicht werden.

Damit die täglichen Ideen der Tiroler Betriebe zu neuen Produkten und Dienstleistungen werden, müssen sie es in die Umsetzung schaffen. Erst dann bringen sie weniger Kosten oder neuen Umsatz am Markt. „Der Großteil der heimischen Unternehmen ist inhabergeführt und Innovationen sind meist Chefsache. Nicht immer stehen genügend Ressourcen und Zeit zur Verfügung, um Ideen methodisch zu entwickeln und mit System zu verfolgen“, schildert Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf die Situation in zahlreichen Tiroler Betrieben. Diese Innovationshemmnisse vor allem bei den Klein- und Mittelbetrieben können mit dem Förderprogramm überwunden werden. Aber auch größere Unternehmen profitieren. Während InnovationsassistentInnen Projekte zielgerichtet umsetzen, entstehen zudem dauerhafte Schnittstellen zwischen den betreffenden Unternehmen und heimischen Hochschulen oder Forschungseinrichtungen.

„Namhafte Tiroler Unternehmen haben die Chance bereits genützt und setzen erfolgreich zahlreiche Projekte und kreative Ideen in ihren Unternehmen mit den Innovationsassistenten um und steigern so ihre Wettbewerbsfähigkeit“, untermauert Zoller-Frischauf die Attraktivität des Programms und lädt heimische Unternehmen aus allen Branchen und Tourismusverbände zur Beteiligung ein. Im letzten Jahr hat das Land Tirol 12 neue AssistentInnen für heimische Betriebe bewilligt. An den Start ist das Förderprogramm   „InnovationsassistentIn“ im Jahr 2005 gegangen. Seither sind mit seiner Hilfe Landesmittel in Höhe von rund 1,9 Millionen Euro für 70 entsprechende Fachkräfte bewilligt worden.

Von der Antragstellung bis zum eigenen Innovationsassistenten
Am Anfang steht die Einreichung eines Technologie-, Dienstleistungs- und Organisationsprojektes. Die Einreichung erfolgt ausschließlich mittels ausgefüllten Antrags im Ausschreibungszeitraum von 01. März 2012 bis 30. April 2012. Unternehmen, die sich am Förderprogramm beteiligen, müssen ein ausformuliertes Innovationsprojekt verfolgen, für dessen Umsetzung eine Innovationsassistentin oder ein Innovationsassistent gefördert werden kann. „Um die Eignung von Projekten abzuklären, empfiehlt sich vor Antragsstellung die Vereinbarung eines Beratungstermins mit den Förderberatern in der  Standortagentur Tirol“, informiert deren Geschäftsführer Dr. Harald Gohm.

Wird das Innovationsprojekt bewilligt, stellt das betreffende Unternehmen einen neuen Mitarbeiter, die sogenannte InnovationsassistentIn oder den sogenannten Innovationsassistenten, ein. Diese oder dieser ist Absolvent einer Höheren Lehranstalt, Fachhochschule oder Universität und setzt das Projekt abseits vom Tagesgeschäft um. Der qualifizierte Assistent wird über einen Zeitraum von zwei Jahren von einem Coach begleitet und besucht in diesem Zeitraum zusätzlich fachspezifische Module am Management Center in Innsbruck. Das Unternehmen erhält Zuschüsse zu den Personal-, Coaching- und Ausbildungskosten in Höhe von bis zu 26.700 Euro.

Details zum Förderprogramm "InnovationsassistentIn" bieten die folgenden Links:

www.standort-tirol.at/ia

www.tirol.gv.at
 

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