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Zeigten sich beeindruckt vom Fortschritt des K-Regio-Projekts Cardiospect: LH Günther Platter und LRin Patrizia Zoller-Frischauf mit zwei der Projektleiter, Univ.-Prof. Dr. Michael Schocke (Universitätsklinik für Radiologie Innsbruck) und Mag. Thomas Hugl (Ergospect GmbH)

Medieninformation: Neue Einblicke ins menschliche Herz

11.07.2012
Cardiospect gilt als ein Vorzeigeprojekt unter den im Rahmen der Technologieförderung "K-Regio" des Landes geförderten Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Nach Fertigstellung des ersten Prototypen überzeugten sich LH Günther Platter und LRin Patrizia Zoller-Frischauf bei einem Lokalaugenschein vom Fortschritt der Arbeiten.

„Durch die Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen entstehen neue Produkte, die dem Wirtschaftsstandort Tirol wichtige Technologieimpulse liefern und ihn über die Landesgrenzen hinaus als Innovationsraum positionieren. Der Ausbau des Bildungs- und Wissenschaftsstandortes Tirol ist mir ein besonderes Anliegen, denn schlussendlich bedeuten Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung eine langfristige Absicherung des Wirtschaftstandortes und des Arbeitsmarktes in unserem Land“, so LH Platter. Mit dem im Projekt Cardiospect entwickelten Magnetresonanz-kompatiblen Belastungsergometer eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten bei der Untersuchung der Funktionstüchtigkeit des Herzens und somit bei der Früherkennung und Vermeidung potentiell tödlicher Herzerkrankungen. „Ich bin mir sicher, dass sich dieses Produkt auch am internationalen Markt behaupten wird und ermutige vor diesem Hintergrund alle Tiroler Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Teilnahme am K-Regio-Programm“, erklärte LRin Zoller-Frischauf. „Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, solche Kooperationen anzubahnen, wir werden im September wieder zur Einreichung von Förderanträgen einladen“, informierte die Wirtschaftslandesrätin. K-Regio ist die höchst dotierte Technologieförderung des Landes, das letzte Förderprogramm hatte ein Gesamtvolumen von EUR 2,7 Millionen. Sowohl bei der Antragstellung als auch bei der Projektplanung und –abwicklung steht die Standortagentur Tirol interessierten Betrieben unterstützend zur Seite.

Weltweite Führungsposition von Cardiospect
Auf dem internationalen Markt gibt es kein vergleichbares Gerät, wodurch Cardiospect eine Vorreiterrolle zukommt. Zum einen ist eine Untersuchung des Herzens ohne die nicht unproblematische Verabreichung von Stress-erzeugenden Substanzen möglich. Die Einzigartigkeit liegt aber darin, dass direkt im Magnetresonanztomographen (MRT) eine Simulation alltäglicher Belastungssituationen des Herzens bei einer für die MRT üblichen Magnetfeldstärke von drei Tesla möglich ist. „Bisher erhältliche MR-kompatible Ergometer funktionieren nur bis Magnetfeldstärken von 1,5 Tesla. Basierend auf dem eben fertiggestellten Prototypen entwickeln wir ein Ergometer, das kardiologische bzw. Ganzkörper-Belastungen des Patienten ermöglicht und in Kombination mit funktioneller MRT eingesetzt werden kann, wodurch wesentlich bessere Auflösungen gegeben sind“, erläuterte Dr. Michael Schocke von der Universitätsklinik für Radiologie Innsbruck den entscheidenden Vorteil.

Weitere Partner im Projekt sind die Ergospect GmbH und die Infpro IT Solutions GmbH aus Innsbruck und die Medizinische Universität Innsbruck (Kardiologie, Radiologie). Das vom Land Tirol im Rahmen der K-Regio-Technologieförderung mit knapp EUR 600.000.- (die Hälfte davon aus EU-Mitteln) geförderte Projekt wurde kürzlich mit einer Sonderauszeichnung beim science2business Award 2012 des Wirtschaftsministeriums ausgezeichnet.

K-Regio als Sprungbrett für Innovationen
Mit dem regionalen Förderprogramm K-Regio stellt das Land Tirol Mittel für die Förderung mehrjähriger Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zur Verfügung, die zu Produkt- oder Verfahrensinnovationen führen und aus denen sich eine ökonomische Wertschöpfung für Tirol erwarten lässt. Gerade für Klein- und Mittelbetriebe bietet sich so die Chance auf Umsetzung von Innovationen auf hohem technischem Niveau. Beteiligte Forschungseinrichtungen profitieren von einer erleichterten, industriellen Umsetzung von Forschungsergebnissen.

Links
www.standort-tirol.at/k-regio
www.ergospect.com
www.infpro.com
www.i-med.ac.at

Rückfrageinformation:

Standortagentur Tirol
Mag. Florian Schallhart
florian.schallhart@standort-tirol.at
0043.512.576262.14

Ergospect GmbH
Mag. Thomas Hugl
thugl@ergospect.com
0043.699.16020200
 

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