Technologieoffensive gegen Fachkräftemangel

Die Gastgeber der TU Graz DI Christoph Adametz (Leiter Career Info-Service) und Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Horst Bischof (Vizerektor für Forschung der TU Graz) mit Dr. Marcus Hofer (Standortagentur Tirol) am Stand der Campus-Tour. (v.l.)

Medieninformation: Tirols Attraktivität als Arbeitsort und Lebensraum sichtbar machen

14.11.2012
Als erstes Bundesland zeigt Tirol österreichweit die Potentiale seines Arbeitsmarktes für Fachkräfte auf. Studierende der TU Graz nehmen das Informationsangebot beim Auftakt der Campus-Tour der Standortagentur Tirol interessiert auf.

Mit innovativen Unternehmen, die attraktive Arbeitsplätze für gut ausgebildete Fachkräfte bieten, und hoher Lebensqualität punktet Tirol als Arbeitgebermarke bei Fachkräften. „Mit der Technologieoffensive hat das Land Tirol in den vergangenen Jahren die technischen Ausbildungsangebote von der Lehre bis zum Doktorat konsequent ausgebaut. Als Folge kann der Bedarf der Wirtschaft an Fachkräften weitgehend gedeckt werden. Mit dem Informationsservice ‚Fachkräfte für Tirol‘ festigen wir die Arbeitgebermarke Tirol für Fachkräfte auch außerhalb Tirols. Zum einen, um die besten Köpfe in ganz Österreich für Tirol zu begeistern, zum anderen, weil wir uns über alle TirolerInnen freuen, die nach ihrer Ausbildung oder ersten Berufserfahrungen jenseits unserer Landesgrenzen nach Tirol zurückkehren“, verdeutlicht dazu Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf. Die Standortagentur Tirol startete gestern Dienstag ihre Campus-Tour an der TU Graz. Zahlreiche Studierende informierten sich über Tirol als Arbeitsort und Lebensmittelpunkt. „Mit der Service-App ‚Tirol hat deinen Job‘, die bereits auf der BeSt3 in Innsbruck erfolgreich im Einsatz war, konnten sich die Studierenden mit zur Verfügung gestellten iPads einen Überblick über 36 aktuelle Jobangebote für technische Fachkräfte in Tirol machen und sich vor Ort bei weiteren 406 Unternehmen der Tiroler Cluster der Standortagentur Tirol initiativ bewerben“, berichtet Dr. Harald Gohm, Geschäftsführer der Standortagentur Tirol. Die Möglichkeit, die Service-App zu nützen und dort freie Stellen auszuschreiben, steht allen Tiroler Unternehmen offen.

Gesucht und gefunden
„Ich studiere an der TU Graz, denn sie hat einen guten Ruf und ist international bekannt. Nach meinem Abschluss möchte ich aber wieder zurück nach Tirol, weil ich die Lebensqualität dort schätze und innovative Unternehmen am Standort mir gute Karrieremöglichkeiten bieten. Mit der Job-App konnte ich mir einen ersten Überblick über mögliche Arbeitgeber verschaffen“, erzählte Reinhard Moser aus Anras in Osttirol am Info-Stand der Campus Tour, der an der TU Graz Wirtschaftsingenieurswesen-Maschinenbau studiert. Seitens der Tiroler Unternehmen begleiteten die Papierfabrik Wattens und GE Jenbacher die Campus-Tour in Graz und boten den angehenden AbsolventInnen Einblick in die Tiroler Wirtschaft. „Alleine schon aus budgetären Überlegungen des Bundes ist eine Spezialisierung der Ausbildungsangebote an den österreichischen Universitäten notwendig. In Tirol finden wir mit bestens ausgebildeten und motivierten MitarbeiterInnen eine gute Ausgangslage für unseren unternehmerischen Erfolg. Mit dieser Campus-Tour schauen wir auch nach Graz, weil hier über 370 TirolerInnen studieren und die TU Graz mit dem Masterstudium Papier- und Zellstofftechnik und dem Universitätslehrgang Paper and Pulp Technology auch für unser Unternehmen interessante AbsolventInnen hervorbringt“, erklärt Mag. Johann Lettenmair, Geschäftsführer der Papierfabrik Wattens, die Teilnahme des Tiroler Traditionsunternehmens an der Campus Tour in Graz. Dass die Campus-Tour auch für die TU Graz Mehrwert bringt, davon ist Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Horst Bischof, Vizerektor für Forschung, überzeugt: „Jahr für Jahr verlassen rund 2000 hervorragend ausgebildete AbsolventInnen, darunter auch zahlreiche Tiroler, die TU Graz. Für viele von ihnen bietet Tirol ausgezeichnete Karrieremöglichkeiten. Es ist für uns also mehr als stimmig, unsere Studierenden mit marktführenden Tiroler Unternehmen bekannt zu machen“.

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