Die Mobilität der Zukunft

Die Mobilität der Zuknuft hängt eng mit der Digitalisierung zusammen.

Aus individuell wird innovativ

02.10.2020
Um von A nach B zu kommen gibt es viele Lösungen: Von den traditionellen öffentlichen Verkehrsmitteln bis hin zu Car-Sharing und Ride-Sharing bringt die moderne Vernetzung diverse Fortbewegungsmöglichkeiten. Doch wie sieht die Mobilität der Zukunft eigentlich aus?

Welche Formen der Mobilität werden zukünftig genutzt? Und welche innovativen Lösungen und Technologien formen künftig Fortbewegung, Verkehr und Infrastruktur? Um das herauszufinden, haben wir uns auf die Spuren der Mobilität-Trends gemacht.

Öffentliche Verkehrsmittel im digitalen Fahrtwind
Öffentliche Verkehrsmittel wie Bus und Bahn existieren schon lange, doch altbewährt ist nicht gleich veraltet – die öffentlichen Verkehrsmittel sind mit der Digitalisierung gegangen und haben eine moderne Entwicklung genommen: Digitale Fahrplanauskünfte, Online Ticket-Shops und Echtzeitinformationen bringen deutlich mehr Flexibilität. Denn das Warten auf Bus und Bahn hat ein Ende, wenn die Informationen zu Abfahrtszeiten, Verspätungen und Fahrplanabweichungen direkt aufs Handy  kommen. Unverändert bleibt der positive Umwelteinfluss der öffentlichen Verkehrsmittel: reduzierte CO2-Emissionen und entlastete Straßen.

Car-Sharing: Effizienz trifft Flexibilität
Auf altbewährt folgt neu gedacht: Um den Komfort des Autofahrens zu genießen, braucht man nicht zwangsmäßig ein eigenes Auto. Denn mittlerweile hat sich Car-Sharing – also das Teilen des Autos - etabliert. Damit nutzen verschiedene FahrerInnen für einen bestimmten Zeit- oder Kilometertarif ein Fahrzeug. Zwar sind Car-Sharing Systeme aus Umweltsicht nicht gleichzusetzen mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Sie vereinen jedoch die Flexibilitätsansprüche der Autobesitzer mit den Effizienzvorteilen von Bus und Bahn. Car-Sharing ist damit der gelungene Mittelweg, der Mobilität und Lebensqualität ohne die Anschaffung eines eigenen Fahrzeuges ermöglicht. Tirol geht dabei mit Innovation voran: Die VVT hat in Kooperation mit Tiroler Car-Sharing-BetreiberInnen das  Zusatzprodukt „Carsharing Tirol 2050“ etabliert, sodass die Öffi-NutzerInnen für die sogenannte „letzte Meile“ auf geliehene E-Fahrzeuge zurückgreifen können.

Mitfahren (be)lohnt sich!
Zu viele Autos, zu wenige Insassen – der Blick auf Österreichs Straßen zeigt: Hier ist viel Verkehr(t). Diesen Gedanken hatten auch die Gründer der digitale Mobilitätsplattform „ummadum“ René Schader und Thomas Angerer. Die App ist eine Mitfahrbörse mit Bonussystem zur Österreichweiten Entlastung des Straßenverkehrs. Ride-Sharing oder Carpooling nennt sich diese neue Form der Fortbewegung. Also das Bilden von Fahrgemeinschaften mit einem privaten PKW für einen gemeinsamen Weg. Im Gegensatz zu anderen Plattformen werden bei ummadum gemeinsame Fahrten mit Punkten belohnt, die in verschiedenen Geschäften in Form von Gutscheinen eingelöst werden können. Das zeigt: Der Umstieg auf die neue Mobilität kann sich auszahlen. Mehr dazu lesen Sie in unserem Blog.

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