Europa

v.l.: Landeshauptmann Günther Platter, EU-Abgeordnete Barbara Thaler, EU-Kommissar Johannes Hahn, Matthias Sporer (CEO Bartenbach), Marcus Hofer (GF Standortagentur Tirol).

 Bildnachweis: Standortagentur Tirol/Franz Oss

EU-Kommissar Hahn auf Tirol-Besuch

01.04.2022
Anlässlich des Tirol Besuchs von EU-Kommissar Johannes Hahn lud Tirols Landeshauptmann Günther Platter zusammen mit der Standortagentur Tirol zu einem informellen Unternehmeraustausch bei der Firma Bartenbach in Aldrans. 30 Vertreterinnen und Vertreter namhafter Betriebe nutzten die Gelegenheit und diskutierten am Freitagnachmittag über die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen und ihre Anliegen.

„Die globalen Krisen haben gezeigt, dass die Tiroler Wirtschaft breit aufgestellt ist. Gerade die gewerblichen Klein- und Mittelbetriebe und natürlich allen voran die Industrie waren in den letzten zwei Jahren eine wichtige Stütze für unser Land. Diese Innovationskraft der Unternehmen gilt es weiter zu stärken“, betonte LH Günther Platter die Intention der Wirtschafts- und Innovationsstrategie des Landes.

Die aktuelle Energiepreissteigerung ist für die heimische Wirtschaft eine enorme Belastung und daher ein zentrales politisches Handlungsfeld. Sowohl auf Landesebene als auch auf Bundesebene wurden bereits erste Maßnahmen zur Gegensteuerung gesetzt. Allgemein wird das Thema Teuerung eine der Hauptherausforderungen für das heurige Jahr bleiben. Die Landesregierung werde die Tiroler Wirtschaft nach Kräften unterstützen und weiterhin auch auf Bundesebene entlastende Maßnahmensetzungen einfordern.

EU-Kommissar Johannes Hahn reflektierte anschließend über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise und gab Einblicke in das, im Zuge der COVID-19-Pandemie 2020 verabschiedete, Konjunkturpaket der EU, den Wiederaufbaufonds. Mit einem Volumen von 750 Milliarden Euro sollen die Gelder noch in diesem sowie im nächsten Jahr an jene Regionen und Wirtschaftsbereiche ausgezahlt werden, die besonders unter den Folgen der Krise gelitten haben. Zudem bekräftigt Hahn, dass Entlastungsmaßnahmen im Zuge der Teuerung, vor allem im Energiebereich, eine wesentliche politische Aufgabe darstellen.

Im Dialog mit den Tiroler Unternehmerinnen und Unternehmen betonte Marcus Hofer, Geschäftsführer der Standortagentur Tirol, die Innovationskraft des Technologiestandortes Tirol. Die Standortagentur Tirol entwickle seit einigen Jahren in Kooperation mit heimischen Betrieben in zentralen Zukunftsfeldern wie Erneuerbare Energie, Informationstechnologien, Life Sciences oder Mechatronik starke Cluster – diesen erfolgreichen Weg wolle man mit den stärksten Unternehmen des Landes weiter ausbauen.

Zurück

nach oben