Bildnachweis: BFI Tirol/Andreas Filzwieser

Digitalisierung

Jugendliche Tiroler:innen zeigten bei der First Lego League 2026 ihr technisches Können.

Mit Robotik und Teamgeist zu den Fachkräften von morgen

30.01.2026
Am 29. Jänner fand am BFI Tirol der Regionalwettbewerb der First LEGO League Challenge statt. 17 Teams mit rund 150 Jugendlichen stellten dabei ihr technisches Können, ihre Kreativität und ihren Teamgeist unter Beweis. Die Standortagentur Tirol und die Initiative digital.tirol unterstützten den internationalen MINT-Wettbewerb als Partner.

Beim Regionalwettbewerb der First LEGO League (FLL) Challenge am BFI Tirol zeigten junge Talente im Alter von 9 bis 16 Jahren eindrucksvoll, wie viel Innovationskraft in ihnen steckt. Der weltweit größte Robotik- und Forschungswettbewerb für Kinder und Jugendliche verbindet spielerisches Lernen mit realen Zukunftsthemen und begeistert jährlich tausende TeilnehmerInnen auf allen Kontinenten für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT).

Die First LEGO League gliedert sich in zwei Programme: die FLL Explore für Kinder von 6 bis 10 Jahren und die FLL Challenge für Jugendliche von 9 bis 16 Jahren. Bei der Challenge entwickelten die Teams im Vorfeld vollautomatische LEGO-Roboter, die beim Wettbewerb anspruchsvolle Missionen lösen mussten. Zusätzlich bearbeiteten sie eine jährliche Forschungsfrage – heuer unter dem Motto „Unearthed“, das sich mit Archäologie beschäftigte. Bewertet wurden neben der Roboterleistung auch die Forschungsarbeit, das Design sowie Präsentation und Zusammenarbeit im Team.

Junge Menschen für Innovation begeistern

Als Innovationsagentur des Landes Tirol ist die Standortagentur Tirol seit vielen Jahren Partner der First LEGO League. Geschäftsführer Marcus Hofer unterstrich die Bedeutung des Wettbewerbs für den Standort: „Die First LEGO League zeigt eindrucksvoll, wie früh junge Menschen für Technik und Innovation begeistert werden können. Genau diese Kompetenzen – technisches Verständnis, Kreativität und Teamarbeit – sind entscheidend für Tirols Zukunft als Innovations- und Wirtschaftsstandort.“

Auch die Initiative digital.tirol, die zentrale Digitalisierungsinitiative des Landes Tirol, unterstützte den Wettbewerb. „Digitale Bildung beginnt nicht erst im Berufsleben, sondern schon im Kindes- und Jugendalter“, so Hofer. „Formate wie die First LEGO League schaffen einen praxisnahen Zugang zu Digitalisierung und machen Zukunftstechnologien greifbar.“

Breites Partner:innen-Netzwerk

Organisiert wurde der Regionalwettbewerb vom BFI Tirol, das heuer eine besondere Rolle einnimmt: Nach mehr als zehn Jahren Pause wird dort am 28. Februar auch das Österreichfinale der First LEGO League Challenge ausgetragen. Ergänzt wird dieses Engagement durch die FLL Explore am 3. Februar, die VolksschülerInnen erste spielerische Zugänge zu Technik und Forschung ermöglicht.

Getragen wird die First LEGO League in Tirol von einem starken Partnernetzwerk, zu dem neben der Standortagentur Tirol und digital.tirol unter anderem das Land Tirol, die IV Tirol, die Bildungsdirektion Tirol und das Tiroler Bildungsservice (TIBS) zählen. „Dieses breite Netzwerk zeigt, wie wichtig uns die Förderung junger Talente ist“, betonte Hofer abschließend. „Die First LEGO League ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie Bildung, Innovation und Standortentwicklung erfolgreich zusammenspielen.“

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