Digitalisierung
Die Standortagentur Tirol begleitet Unternehmen aktiv auf ihrem Weg in die digitale Transformation.
Die Digitale Transformation beschreibt den Wandel von Unternehmen und Organisationen durch den Einsatz digitaler Technologien. Dabei werden Prozesse, Produkte und Dienstleistungen mithilfe von digitalen Lösungen, Daten und Künstlicher Intelligenz verbessert, um effizienter zu arbeiten, neue Angebote zu entwickeln und wettbewerbsfähig zu bleiben.
Die Digitalisierungsservices der Standortagentur Tirol basieren auf den vier Säulen Bewusstseinsbildung, Qualifizierung, Infrastruktur und Netzwerk. Wir bringen Wirtschaft und Forschung zusammen, vermitteln praxisnahes Wissen zu Themen wie Datenmanagement, Data Governance und künstlicher Intelligenz und unterstützen Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung konkreter Datenprojekte – wir begleiten konkrete Projekte von der Idee bis zur Anwendung.
digital.tirol ist die zentrale Anlaufstelle für Digitalisierung in Tirol. Die Initiative bündelt Angebote, vernetzt Akteur:innen und unterstützt Unternehmen und Organisationen dabei, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen.
Mit dem datahub.tirol schafft die Standortagentur Tirol die technische und organisatorische Grundlage für ein regionales Datenökosystem, das Innovation fördert und die Wettbewerbsfähigkeit Tirols langfristig stärkt.
Zusätzlich ist die Standortagentur Tirol Projektpartnerin im European Digital Innovation Hub „Crowd in Motion – AI“ und unterstützt Unternehmen sowie öffentliche Einrichtungen bei der digitalen Transformation mit Künstlicher Intelligenz und datenbasierten Lösungen. Sie bietet dafür Beratung, Vernetzung sowie Zugang zu Trainings und weiteren Innovationsangeboten.
Datenökosysteme als Erfolgsfaktor für Tirols Wirtschaft
Die gezielte Nutzung hochwertiger Daten unterstützt Unternehmen dabei, Marktveränderungen frühzeitig zu erkennen, fundierte Entscheidungen zu treffen und Prozesse effizienter zu gestalten. Besonders großes Potenzial entsteht, wenn Daten für klar definierte Anwendungsfälle sicher und kontrolliert über Unternehmens- und Branchengrenzen hinweg gemeinsam genutzt werden. Für Tirol als exportorientierten Wirtschaftsstandort können Datenökosysteme damit einen wichtigen Beitrag zu mehr Innovationskraft, widerstandsfähigen Wertschöpfungsketten und langfristiger Wettbewerbsfähigkeit leisten.
In einem Datenökosystem arbeiten Unternehmen, Forschungseinrichtungen, öffentliche Stellen und Technologieanbieter auf Grundlage gemeinsamer Ziele, Regeln und Standards zusammen. Sie verbinden relevante Daten, technische Dienste und fachliches Know-how, um konkrete Mehrwerte zu schaffen – etwa effizientere Abläufe, verlässlichere Lieferketten sowie neue Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle. Entscheidend ist dabei nicht allein die Menge der verfügbaren Daten, sondern vor allem deren Qualität, Nutzbarkeit und Relevanz für den jeweiligen Anwendungsfall.
Datenräume, sogenannte „Data Spaces“, schaffen den strukturierten Rahmen für diese Zusammenarbeit. Technische Standards sowie organisatorische und vertragliche Regelungen legen fest, wie Daten beschrieben, zugänglich gemacht und genutzt werden. Ein zentrales Prinzip ist die Datensouveränität: Die beteiligten Organisationen bestimmen im Rahmen ihrer Rechte und der geltenden gesetzlichen Vorgaben, wer Daten zu welchem Zweck und unter welchen Bedingungen verwenden darf. So entsteht eine verlässliche Grundlage für einen regelbasierten, transparenten und vertrauensvollen Datenaustausch.