Foto: Bildnachweis: Verena Nagl

Innovation

Das war der Alpine Tech Innovation Sprint 2021 in der Werkstätte Wattens.

Neue Lösungen für alpine Mobilität

15.07.2021
Zehn Startups, drei Unternehmen und 48 Stunden Zeit, um zukunftsweisende Lösungsansätze zu entwickeln: Beim diesjährigen Alpine Tech Innovation Sprint sind innovative Ideen für Herausforderungen im Bereich alpine Mobilität entstanden.

Tirol als globaler Vorreiter für nachhaltige Lösungen im alpinen Raum

 

Dieser Vision hat sich der 2019 gegründete Alpine Tech Innovation Hub, angesiedelt in der Werkstätte Wattens, verschrieben. Als eine Initiative der Lebensraum Tirol Holding, ist er ein Branchentreffpunkt und Kompetenznetzwerk, der etablierte Firmen aus unterschiedlichsten Industrien mit Technologiebedarf mit Expert*innen und Startups zusammenbringt. Der Alpine Tech Innovation Hub wird von der Standortagentur Tirol gemeinsam mit der Werkstätte Wattens vorangetrieben.

Eines der Innovationsformate ist der ATI Sprint, der dieses Jahr bereits zum dritten Mal hybrid, das heißt vor Ort und online, mit dem Schwerpunkt „Alpine Mobilität“ über die Bühne ging. Dabei arbeiteten zehn ausgewählte Startups an konkreten Lösungsansätzen für die Herausforderungen der heimischen Industrie. Erklärtes Ziel war, neben der Entwicklung erster Lösungsprotoypen, der Anstoß längerfristiger Kooperationen zwischen Startups und etablierten Unternehmen.

Nicht nur die warmen Temperaturen sorgten beim diesjährigen Sprint für rauchende Köpfe – vor allem die mitgebrachten Problemstellungen der teilnehmenden Unternehmen SWARCO, SUPERMOBILITY – SUPERTRACKER und MAGENTA TELEKOM verlangten den teilnehmenden Startups aus Österreich, Portugal, Italien, Finnland und Deutschland (EMPATIC UX, Peter Park, Solarbikes, ItConcept, Volvero, ummadum, maptionnaire, Changers, Siwego und Tier) vollen Einsatz, viel Kreativität und Fachwissen ab.

Auf das gemeinsame Kick-Off am ersten Tag folgten 48 Stunden intensives Arbeiten an den Lösungsansätzen und erste wurden Ideen validiert, bevor es ans Prototyping ging. Ein abschließendes Outdoor-Programm stärkte die Teamdynamik und zeigte den internationalen Teilnehmer*innen Tirol von seiner schönsten Seite.

Abschließend wurden die Ergebnisse vor Vertreter*innen der teilnehmenden Unternehmen, die die Herausforderungen eingebracht haben, sowie Alumni des Programms präsentiert. Interessantes Novum 2021 – die Herausforderungen der Unternehmen wurden nicht einzeln von den teilnehmenden Startups bearbeitet, sondern auch in Teams, bestehend aus bis zu drei Startups.

„Der ATI Sprint 2021 war eine tolle Erfahrung. Wir haben viele spannende Unternehmen und Menschen kennengelernt und unsere Fähigkeiten austesten können. Mein persönliches Highlight war wohl unser Challenge-Team. Wir haben super harmoniert, hatten viel Spaß und eine wirklich innovative Lösung erarbeitet!“


Josef Mayerhofer (EMPATIC UX)

Kick-Off für weitere Kooperationen

„Das Ziel des ATI Sprints ist die Anbahnung längerfristiger Kooperationen zwischen Startups und Unternehmen. Synergien wollen genützt und Kompetenzen gebündelt werden“, erklärt Alexander Koll, Leiter der Werkstätte Wattens. Der erste Schritt dazu wurde bereits erreicht – der Kick-Off zum Setup möglicher längerfristigen Zusammenarbeiten zwischen zwei der teilnehmenden Unternehmen und Startups fand direkt im Anschluss an das Programm statt und Folgetermine stehen bereits fest.

www.alpinetech.at

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