Bildnachweis: Standortagentur Tirol

Europa

Europäische Förderprogramme als Motor für Tirols Innovationskraft

18.03.2026
Im Rahmen der Tiroler Innovationswoche 2026 bot die Standortagentur Tirol am 18. März im Health Hub Tirol mit der Veranstaltung "Innovation in Europa - Förderwissen aus erster Hand" einen fundierten Einblick in europäische Förderprogramme. Expert:innen der Standortagentur Tirol und der FFG zeigten, wie Tiroler Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Startups ihre Innovationsvorhaben erfolgreich auf europäischer Ebene positionieren können und welche Chancen Programme wie Horizon Europe und weitere europäische Förderinstrumente bieten.

Zum Auftakt präsentierte Marcus Hofer, Geschäftsführer der Standortagentur Tirol, die Vorteile einer Ansiedlung im Health Hub Tirol. Moderne Lab Units, gemeinsam nutzbare Infrastruktur und spezialisierte Services schaffen optimale Bedingungen für Life-Sciences-Unternehmen. Die Teilnehmenden erhielten zudem eine exklusive Führung durch den Standort.

Horizon Europe: praxisnahes Wissen zum größten europäischen Innovationsprogramm

Im Zentrum der Veranstaltung stand Horizon Europe, das größte Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Union. Die Expert:innen stellten aktuelle Ausschreibungen, thematische Prioritäten und zentrale Erfolgsfaktoren für Projektanträge vor. Zwischen April 2021 und Juli 2025 wurden rund 18.000 Verträge abgewickelt und durchschnittlich 2,7 Millionen Euro pro Projekt ausgeschüttet – mit einem KMU-Anteil von 35 %. Für die Periode 2028 bis 2034 sind 175 Milliarden Euro an Budget vorgesehen. Diese Zahlen verdeutlichen die Bedeutung und Attraktivität des Programms. Gleichzeitig wurde klar, dass europäische Förderprogramme auch Herausforderungen mit sich bringen: von der Antragserstellung über die Partnersuche und Budgetplanung bis hin zum Projektmanagement, dem Nachweis gesellschaftlichen Nutzens und der Zielerreichung.

Einblicke in FFG-Services und europäische Programme

Nach den Session-Pitches der FFG – darunter Einblicke in Förderservices von Andrea Kindler, internationale und europäische Programme wie die Eureka-Programme und insbesondere Eureka-Eurostars durch Johanna Scheck, sowie Informationen zum European Innovation Council (EIC) von Giorgio Mutinati konnten die Teilnehmenden am Nachmittag in Breakout-Sessions ihr Wissen noch weiter vertiefen.

Die Veranstaltung zeigte deutlich, dass europäische Förderprogramme weit mehr bieten als finanzielle Unterstützung: Sie eröffnen Zugang zu internationalen Netzwerken, stärken die Wettbewerbsfähigkeit und ermöglichen langfristige Kooperationen. Gleichzeitig wurde die Rolle der Standortagentur Tirol als zentrale Impulsgeberin sichtbar, die Tirols Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Startups dabei unterstützt, ihre Innovationskraft zu stärken und europäische Chancen aktiv zu nutzen.

Links

>>Innovation in Europa - Förderwissen aus erster Hand | Standortagentur Tirol
>>Enterprise Europe Network

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