Bildnachweis: Land Tirol/Huldschiner

Innovationen

Vor Ort beim Unternehmen Watercryst in Kematen: v.li. Erfinder Klaus Leiter, LRin Zoller-Frischauf, Innovationsassistent Robert Salchner sowie Geschäftsführer Georg Rosin. Foto: Land Tirol/Huldschiner

Eine halbe Million Euro für Betriebe im Call InnovationsassistentIn

26.02.2015
Ausschreibung für InnovationsassistentInnen startet am 01. März, Standortagentur Tirol berät.

Ein neues Produkt einzuführen benötigt Zeit und Know-how – beides steht Unternehmen nicht immer zur Verfügung. Hier kommt die Landesförderung für InnovationsassistentInnen zum Tragen, für die das Land Tirol im Rahmen der aktuellen Ausschreibung eine halbe Million Euro zur Verfügung stellt. „Damit integrieren wir junge Fachkräfte in den heimischen Arbeitsmarkt, treiben den Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft voran und regen Unternehmen zu Innovationen an“, umreißt Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf die Ziele dieser Landesförderung.

Vom Erfolg des Programms überzeugte sie sich vor Ort beim Unternehmen Watercryst Wassertechnik in Kematen. Der Betrieb hat dieses Jahr mit dem Chemiker Robert Salchner einen Innovationsassistenten eingestellt, der die Entwicklung neuer Technologien und Verfahren zur Behandlung von Trink- und Brauchwasser begleiten wird. „Durch die Landesförderung führen wir neue Technologien ins Unternehmen ein, während wir gleichzeitig durch ein innovatives Produkt einen weiteren Kundenkreis erschließen“, erklären Geschäftsführer Georg Rosin und der Erfinder Klaus Leiter von Watercryst.

Durch die Unterstützung des Landes können Unternehmen MitarbeiterInnen für die Einführung oder Entwicklung neuer Produkte oder Dienstleistungen mit großem Marktpotenzial einstellen. Das Land unterstützt Unternehmen in den ersten beiden Jahren nach Einstellung mit maximal 28.000 Euro für Personal- sowie Qualifizierungs- und Coachingkosten. Im Zuge der Ausschreibung können bis zu 20 Unternehmen und Tourismusverbände mit Sitz in Tirol gefördert werden. „Selbstverständlich ist es das Ziel, dass die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch nach Ablauf des Projekts im Unternehmen bleiben können“, betont LRin Zoller-Frischauf.

Die Förderung gibt es bereits seit zehn Jahren. „Seitdem haben 81 Unternehmen Absolventinnen und Absolventen von Hochschulen und Höheren Technischen Lehranstalten aufgenommen und mit ihnen neue Produkte, Dienstleistungen und Verfahren entwickelt“, bilanziert LRin Zoller-Frischauf. Insgesamt wurden 183 Anträge gestellt, wovon 106 genehmigt wurden.

Anträge sind von 1. März bis 17. April 2015 bei der Abteilung Wirtschaft und Arbeit des Landes einzureichen. Für Beratungen steht die Standortagentur Tirol zur Verfügung.

Weitere Informationen finden sich unter www.tirol.gv.at/innovationsassistentin.

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