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Green Technology - zu Besuch in Kanada

Olympia 2010. Tiroler Betriebe nutzten die Medienbühne im Österreich-Haus, um Leistungen aus dem Cluster Erneuerbare Energien Tirol zu präsentieren.
 

Es war eine Hochzeit der Chancen. Und der Cluster Erneuerbare Energien Tirol beging sie. Am 15. Februar 2010 präsentierte er seine Expertise bei erneuerbaren Energie- und Energieeffizienztechnologien. Vor Industrie und Forschung aus der kanadischen Provinz British Columbia, die stark und rasch wachsendes Interesse am effizienten Einsatz ihrer Ressourcen zeigt. Just während der Olympischen Spiele Vancouver 2010, die Nachhaltigkeit zu einem wichtigen Thema gemacht haben. Geradewegs im Österreich-Haus in Whistler, das von Tiroler und Vorarlberger Betrieben als Passivhaus errichtet worden ist (mehr zum Österreich-Haus auf Seite 3). Und es war einiges an Interesse, das man generierte: Mehr als 100 Gäste waren der Einladung nach Whistler gefolgt - darunter führende Köpfe wie Adam Levine von der Canadian Bioenergy Corporation oder MJ Whitemarsh von der Canadian Home Builder´s Association.
 

Gleich mehrere Tiroler Betriebe nützten das Scheinwerferlicht der Medienbühne im Österreich-Haus persönlich. Darunter die Tiroler Firma Optiwin aus Ebbs, welche die Fenster für das Passivhaus hergestellt hat. Aber auch das Unternehmen Leitwind, deren Windrad das Skigebiet am Grouse Mountain mit Energie versorgt. Ebenfalls war GE Jenbacher vor Ort und konnte vielversprechende Kontakte für seine Biogasmotoren knüpfen.
 

 
Die Universität Innsbruck präsentierte eine wichtige Zutat für die Tiroler Stärke beim energieeffizienten Bauen: „Schließlich stellt die Uni mit drei spezialisierten Professuren außergewöhnliches Know-how zur Verfügung“, ließ Rektor Karlheinz Töchterle wissen. Der Beweis folgte bei einer technischen Tour durch das Österreich-Haus, dessen Bau Professor Michael Flach vom Holzbau der Uni Innsbruck wissenschaftlich begleitet hat. Sehr gerne wandelte Töchterle mit dieser Tour auf Boden, auf dem sein ‚Landsmann‘ aus dem Stubaital, Gregor Schlierenzauer, erst zwei Abende zuvor seine erste Olympia-Medaille gefeiert hatte.

 

Hintergrund:
Die Leistungsschau in Whistler wurde unter dem Titel „Tirol. A green technology powerhouse“ von der Standortagentur Tirol organisiert und aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des EU-Projektes Enerbuild gefördert.

Mehr über das Österreich-Haus in Kanada auf www.oesterreichhaus.at.


 

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